Autokauf - ein Erfahrungsbericht

Nachdem ich mein neues Auto, total zu Schrott gefahren hatte, war eins klar, ein neues musste her. Nur war ich mir nicht sicher ob ich nochmals einen Neuwagen oder doch lieber einen Jahreswagen wollte.

 

Es war Sommer und die Temperaturen lagen bei 30 Grad. Also konnte es nur ein Cabrio sein. So ein netter Sportwagen war genau das richtige für mich.

 

Daraufhin habe ich mich im Autohaus in der Nähe umgesehen, sowie im Internet bei der Jahreswagenbörse und bei mobile de. Im Autohaus wurde ich sehr herzlich empfangen und es waren auch viele Autos vor Ort. Jedoch meist nur Gebrauchte.

 

Das Fahrzeug sollte ein Mercedes CLK sein, wenn möglich in der Farbe schwarz, mit Klima, Leder, Alufelgen, Kilometerstand max: 50.000km, mitten im Sommer nicht leicht zu finden. Zumal das Fahrzeug auch in Deutschland stehen sollte, da ich auf keinen Fall wegen eines Autos um die halbe Welt reisen wollte.

 

Das erste Fahrzeug das passte stand in Stuttgart, gefunden über eine Gebrauchtwagenbörse im Internet. Ich habe mit den Besitzern Frau und Herrn Müller einen Termin ausgemacht um das Fahrzeug anzuschauen und gegebenenfalls auch Probezufahren. Als ich dort ankam standen bereits andere Interessenten um das Fahrzeug herum. Ich schaute mir dennoch das Fahrzeug an und machte auch eine Probefahrt und alles war perfect. Und dann passierte das unglaubliche: „der Preis wurde nach OBEN gehandelt“ Als wir bei 2.500 Euro über dem Internetpreis waren, habe ich aufgegeben. Bei Verhandlungsbasis verstehe ich eher Preis nach unten.

 

Also weiter suchen: wieder Internet, wieder Autohaus und dieses mal auch noch über die Tageszeitung in der ein grosser Gebrauchtwagenmarkt war. Fündig wurde ich wieder mal nur über das Internet, dieses mal stand das Fahrzeug in München. Nach mehreren Telefonaten habe ich dieses mal einen Vorvertrag gemacht. Es wurde genauestens notiert, ob und wo Kratzer sind, welche Extras das Fahrzeug hat, wie viele Kilometer ect. Dies alles lief über Telefon und Fax.

 

Einen Tag später bin ich dann mit meinem Freund nach München gefahren und es war völlig ok, alles was vom Verkäufer schriftlich und telefonisch geäußert wurde traf zu. Da es sich bei diesem Verkäufer um eine GmbH handelte, zu dessen Firma ein Meisterbetrieb gehörte wurde der Wagen nochmals vor unseren Augen durchgeschaut. Die Reifen hatten nicht mehr viel Profil und vor Ort wurden noch 4 neue Reifen montiert. Nachdem noch gemeinsam ein Kaffee getrunken wurde, habe ich das Fahrzeug bar bezahlt und bekam nebst der üblichen Papiere noch nette accessories, wie eine Mercedes Mütze und einen Schlüsselanhänger dazu.

 

Mittlerweile besitze ich dieses Fahrzeug 1 Jahr und es war ein guter Kauf, bisher gab es keinerlei Reparaturen, daher kann ich noch nicht einmal sagen ob die Ersatzteile preiswert oder teuer sind.

 

Aktuell bin ich auf der suche nach einem Klassiker, den ich dann mit meinem Freund tunen möchte. Ein alter Ford Mustang aus den USA schwebt mir vor. Das sehe ich auch ein bischen

wie eine Kapitalanlage. Von einem exklusiven Oltimer träume ich schon lange. Bisher bin ich jedoch noch nicht fündig geworden.

 

 

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